Noch immer unter der Führung von Hanni Brendel wird zum ersten Mal eine Frau in den Vorstand gewählt (ob das wohl eine Auswirkung des „Jahres der Frau“ ist?). Dorothea („Tschau“) Adomeit sorgt für die Belebung der bis dahin reinen „Männerwirtschaft“ und übernimmt die Position der Schriftführerin. Ein Wirtschafts- und Vergnügungsausschuß – Karl Heinz Lindner, Heinz Adomeit, Otto Hödl, Dieter Mößmer – wird ins Leben gerufen, denn auch die eigenen Veranstaltungen wollen organisiert sein, die Auftritte koordiniert Franz Wernsdörfer und für den „guten Ton“ sorgt Gerhard Franke.

Der Höhepunkt dieser Saison ist das erste Männerballett: Mehr oder weniger graziös erscheinen sie als Hawaiidamen in Baströckchen auf den Faschinsbällen und strapazieren die Lachmuskeln.

Prinzenpaar Karlheinz I. und Inge I. (Manderscheid) und Kinderprinzenpaar Harald und Angelika erleben „Tschap“ Buchners große Stunde: Er schwebt als Primaballerina zu Beethovens Neunter herein.

Das erste Faschingsheft erscheint, bei Auftritten des Aktivencorps fungieren Alfons Groß und Kurt Schönegger als Sprecher, Erich van der Heyd als Dolmetscher. Die Vereinsfinanzen regelt ab sofort Helmut Peter, der sie bis 1990 nicht mehr aus der Hand gibt.