Als am 16.11.84 die Aktiven ins FSV-Clubheim einmarschieren, ist die 16. Session eröffnet. Als Büttenrednerin fungiert Sandra Bartikowski: „Die Tratschn vom Verein“. Von der Kindergarde bis zum Präsidenten – keiner bleibt von ihrem losen Mundwerk verschont.

Das Ordensfest fi ndet diesmal im Eltersdorfer Schützenheim statt. Die männlichen Mitglieder der Vorstandschaft bringen eine gelungene Parodie auf die Polka „Rosamunde“ der „LuGaß“ und haben damit die Lacher auf ihrer Seite.

Erstmals in unserer Vereinsgeschichte wird der Krönungsball von den Jüngsten des Aktivencorps eröffnet. Jungelferrat Jochen Merkel vertritt würdig seinen Vater, als er die Eröffnungsrede hält. Auch das Kinderprinzenpaar Cornelia und Bernd wird von ihm gekrönt. Den Seniorenblock eröffnet die Fanfarenbläser-Gruppe des Spielmannszuges der Spielvereinigung Erlangen. Aus den Händen von Helmut Frenzel nehmen MichaelI. (Prell) und Claudia I. (Löhner, jetzt: Weiß) die närrischen Insignien entgegen.

Die „LuGaß“ als Cowboys und –girls zeigen einen Westerntanz.

Eine Augenweide sind die neuen Kostüme von Prinzengarde und Hofdamen.

Der 16. Brucker Faschingszug geht diesmal durch eisglatte und verschneite Straßen. Es ist schon fast ein Wunder, dass alles ohne Unfall abläuft. Beim anschließenden Zugball können wir dann Volker Ziener – als Dritten im Bunde – die Senatorenwürde überreichen.

Auf dem Brucker Marktplatz wird Oberbürgermeister Dr. Dietmar Hahlweg zum Ehrenmitglied ernannt. Am Faschingsdienstag dieser Session blikken wir auf 37 Auftritte (Garde, Hofstaat, LuGaß) und 25. Auftritte (Kinder- und Jugendgarde) zurück. Eine kurze aber heftige Kampagne!

Bei der Jahreshauptversammlung wird der Anbau der Bauhalle von den anwesenden Mitgliedern mehrheitlich beschlossen. Ein Übungsraum für die Garden ist dringend erforderlich. Am 4.6.85 erfolgt durch Bürgermeisterin Ursula Rechtenbacher die Grundsteinlegung.

Zum zweiten Mal fi ndet die Brucker Kerwa unter Gaßhenker-Regie statt. Fast schon wie Profi s meistern wir die 4-tägige Veranstaltung.Heiße südamerikanische Rhythmen bringen die Stimmung im Festzelt zum Kochen.